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Nexus 4, Nexus 7 und Nexus 10 mit Android 4.4 KitKat

Veröffentlicht von Michael Herkens am 24.11.2013 06:00:00
Android 4.4 KitKat ist bereits auf den meisten Nexus 7 (2012), Nexus 7 (2013) und Nexus 10 als OTA-Update in Deutschland ausgeliefert. Der Standard-Browser basiert jetzt auf Chromium, was der Plattform insgesamt zu einer verbesserten Leistung und höheren HTML5-Kompatibilität verhilft. Dank zahlreicher Speicheroptimierungen kommt Android 4.4 Kitkat nun mit deutlich weniger Ressourcen aus. Das ist zumindest eine der Kernbotschaften, die Google-Mitarbeiter Reto Meier, der für die Kommunikation mit den externen Entwicklern zuständig ist, in den folgenden Video beschreibt.



Beim Start der neuesten Android-Version fällt das aktualisierte Design auf. Google hat aber wichtige Apps wie Hangouts und Dialer mit deutlich mehr Funktionen ausgestattet. Die Telefon-App in Android 4.4 Kitkat ist bei der Suche nicht nur auf das Telefonbuch des Anwenders beschränkt, sondern nutzt auch die Google-Places-Datenbank. Die Telefon-App durchsucht auch die Nummern nahe gelegener Geschäfte oder die Verzeichnisse von Google-Apps-Konten. Zudem sortiert die App die Kontakte nach der Häufigkeit der Kontaktaufnahme - wichtige Personen sind so leichter und schneller zu finden. Nachdem Google mit Hangouts die bisher verfügbare Messaging-App ersetzt hat, unterstützt die neue Version in Android 4.4 Kitkat auch SMS und MMS.

Den neuen Launcher für Google Now und die durchscheinende Navigations- und Statusleiste sollen ältere Nexus Smartphones und Tablets mit dem KitKat-Update allerdings nicht erhalten. Das Design des E-Mail-Clients von Android hat Google an das der Gmail-App angepasst, so dass sie sich nun sehr ähnlich sehen. Im E-Mail-Client können Nachrichten jetzt auch mit einem Wisch gelöscht werden, was auch direkt aus der Statusleiste möglich ist.
 

Topics: Android

Quickoffice für Google Apps for Business auf iOS und Android

Veröffentlicht von Michael Herkens am 27.06.2013 06:00:00
Quickoffice – Exclusively for Google Apps for Business
Laden Sie die kostenlose Anwendung Quickoffice – Exclusively for Google Apps for Business für das iPhone, iPod touch und iPad im iTunes App Store herunter. Benutzer mit Android basierten Smartphones und Tablets installieren QuickOffice kostenlos über den Google Play Store.

Wichtig: Google Apps-Nutzer sollten im Store Quickoffice – Exclusively for Google Apps for Business und nicht die kostenpflichtige Version Quickoffice Pro HD herunterladen. Quickoffice öffnet Word-Dokumente, Excel-Tabellen und PowerPoint-Präsentationen direkt von Google Drive aus, die sich auf dem Smartphone oder Tablet auch bearbeiten lassen. Dabei bleiben Formatierungen, Bilder, Fußnoten oder andere Elemente erhalten.

Quickoffice ermöglicht:
  • Erstellen, Bearbeiten und Ansicht von Word-Dokumente (.docx)
  • Erstellen, Bearbeiten und Ansicht Excel-Tabellen (.xlsx)
  • Erstellen, Bearbeiten und Anzeigen von PowerPoint-Präsentationen (.pptx)
  • Bearbeiten und Ansicht älteren Versionen von Word, Excel, PowerPoint(.doc,. xls, und .ppt)
  • Änderungen nachverfolgen, Kommentare hinzufügen & Spell Check in Dokumente (.doc und .docx)
  • Fenster fixieren mit SmartTouch, Multi-Edit-Toolbox für die schnelle Bearbeitungen, Formula Builder zur einfachen Erstellung von Berechnungen (.xls und .xlsx)
  • Anzeigen von Präsentationen in den Diashow-Modus und auf externen Monitor sowie Built-in Laser-Pointer für die Präsentation (.ppt und .pptx)
 

Quickoffice – Exclusively for Google Apps for Business
Nachdem sich der Nutzer an seinem Google Apps Konto angemeldet hat, werden die entsprechenden Drive-Ordner „Für mich freigegeben“, „Markiert“, „Zuletzt geöffnet“ sowie alle Unterordner angezeigt. Eine umfassende Liste der Features ist auf der WebSite von Quickoffice verfügbar.
 

Topics: iOS, Quickoffice, Google Apps, Android

Mobile Datenkommunikation – Alles aber sicher.

Veröffentlicht von Michael Herkens am 13.06.2012 06:00:00
Eine neue Generation von Mitarbeitern erobert die Unternehmen und verlangt vor allem eines: Flexibilität. Die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern wird nicht mehr an den Stunden der Anwesenheit im Büro gemessen, sondern an deren Ergebnissen. Home-Office war gestern. Morgen wird der Zugriff auf wichtige Arbeitsunterlagen und Unternehmensdaten von überall mobil erfolgen. Wenn man den vor wenigen Tagen veröffentlichen „IDC Worldwide Mobile Phone Tracker Report“ betrachtet fallen zwei Dinge auf. Zum einen werden die stürmischen Zuwachsraten bestätigt und zum anderen bricht RIM mit dem Blackberry OS weiter dramatisch ein.
Quelle: IDC Worldwide Mobile Phone Tracker vom 24. Mai 2012
Dabei war es lange Zeit ein Alleinstellungsmerkmal, dass der Blackberry Enterprise Server (BES) einige relevante Sicherheitsfunktionen für den Unternehmenseinsatz bereitstellt. Wenn das Smartphone mit unternehmenskritischen Daten in die falschen Hände gerät, kann der Administrator durch das Fernlöschen oder Sperren der Geräte weiteren Schaden abwenden. Aufgrund solcher Funktionen setzen viele IT-Administratoren den BES gerne ein. Und die Anwender? Die haben gemäß des IDC-Reports andere Präferenzen. Da liegen Android und iOS in der Gunst weit vorne.

Gemäß den Marktbeobachtern von IDC werden weltweit 35 % der arbeitenden Bevölkerung bis zum Jahr 2013 mobil arbeiten, die sich dabei einer sehr heterogenen Endgerätelandschaft bedienen werden. Schon heutzutage arbeitet der Großteil der Arbeitnehmer weltweit zumindest zeitweise außerhalb des Büros. Kein Wunder: Mit dem mobilen Arbeiten zu jeder Zeit und von überall kann ein gewaltiges Plus an Produktivität verbunden sein. IDC geht davon aus, dass schon in diesem Jahr rund 20% aller deutschen Arbeitnehmer mobil arbeiten. In der Bereitstellung dieser Informationen liegt der Schlüssel zu einem zufriedenen Anwender. Und wenn die IT-Abteilung der Nachfrage nicht gerecht wird, nutzen die Anwender Technologien und mobile Endgeräte zur Erreichung ihrer beruflichen Ziele, die sie auch im privaten Umfeld verwenden – wie Android und iPhone.

„Bring your own Device“ oder kurz „BYOD“ ist ein globaler Trend, der die IT-Verantwortlichen in Deutschlands Unternehmen jedoch noch spaltet: Die einen sehen einen Mehrwert in der verbesserten Wettbewerbsfähigkeit durch die gesteigerte Mobilität. Die anderen hingegen befürchten den Kontrollverlust und IT-Gau durch virenverseuchte und mit Sicherheitslücken versehene Endgeräte. Mit Recht: Denn anders als PCs oder Laptops stehen insbesondere die mobilen Endgeräte, die derzeit boomen, in dem meisten Fällen nur unter der Administration des jeweiligen Nutzers. Bei Verlust oder Diebstahl sind Kosten für das Ersatzgerät verschwindend gering gegenüber den Folgekosten durch die Störungen im Betriebsablauf oder durch den Datenverlust. Eine Lösung bietet Google Apps.
Administratoren können die unter iOS, Android oder Windows Mobile betriebenen Geräte ihrer Nutzer mit einer Reihe von Mobile Device Management-Richtlinien verwalten, die darauf ausgerichtet sind, den Nutzern Zugriff auf ihre Daten zu gewähren und gleichzeitig die Sicherheit der Unternehmensinformationen zu gewährleisten. Diese Richtlinien umfassen die Fähigkeit, Daten per Remote-Zugriff von verloren gegangenen oder gestohlenen Geräten zu löschen, das Vorschreiben eines Gerätepassworts oder das Festlegen von Anforderungen für eine bestimmte Passwortstärke.
 

Topics: Security, Datenschutz, Google Apps, Android

Update für Google Docs App auf Android

Veröffentlicht von Michael Herkens am 02.02.2012 06:00:00
Google Docs Offline auf dem Smartphone
Google hat die Google Docs App für Android-Smartphones deutlich verbessert. Mit dem gestrigen Update auf die neue Version kann der Nutzer seine Dokumente auch offline von unterwegs aus auf ausgewählte Dokumente zugreifen. Wie bei Google Chrome ist der Modus aber nur lesend. Die Aktualisierung der Dokumente erfolgt  gemäß der Ankündigung im Google Enterprise Blog automatisch, sobald wieder WiFi vorhanden ist. Auch manuell können Android-Nutzer dies künftig machen, indem sie das Offline-File öffnen und auf Update klicken.

Ein weiteres Update betrifft die Nutzer von Android-Tablets. Hier soll das Lese-Erlebnis verbessert worden sein. So soll man das geöffnete Dokument, vorausgesetzt es besteht eine Internetverbindung, nun in Hochauflösung betrachten können.

Neue Funktionen in Google Docs
  1. Optimiert für Tablet-Nutzer und Honeycomb (Android 3.0 und höher)
  2. Neue Oberfläche mit drei Teilbereichen für bequemere Navigation
  3. Detailbereich mit Miniaturansicht und Freigabeinformationen 
  4. Vereinfachte Freigabe mit automatischer Vervollständigung 
  5. Anzeige im Quer- oder Hochformat
  6. Verbesserte Videowiedergabe 
 Wenn man online ist bekommt man eine hochaufgelöste Version des Dokuments angezeigt und kann mit dem Finger durch Swipen nach rechts und links durch die Seitenblättern. Alternativ geht das auch über einen Slider unten in der linken Ecke.

Die neue Version der App steht im Android Market zum Download bereit:


 

Topics: Google Apps, Android

Google 2-Faktor-Authentifizierung

Veröffentlicht von Michael Herkens am 14.09.2011 06:00:00
Mit der optionalen 2-Faktor-Authentifizierung, der Anmeldung am Google Apps Konto in zwei unabhängigen Überprüfungsverfahren, erhält Ihr Google Apps-Konto eine zusätzliche Sicherheitsebene. Denn Passwörter sind eine kritische Schwachstelle Web-basierter Dienste. Mit der 2-Faktor-Authentifizierung sind zwei unabhängige Faktoren für den Login erforderlich: Neben dem Nutzernamen und Passwort auch ein Bestätigungscode eingeben werden, wenn sich der Nutzer anmelden möchte.
Google Authentificator mit Nexus S

Damit ist das System auch resistent gegen das Ausspähen von Passwörtern, beispielsweise durch Malware oder die Unachtsamkeit des Nutzers. Auch wenn ein Passwort geknackt, erraten oder auf andere Art gestohlen wird, kann der Angreifer sich nicht ohne die Bestätigungscodes des entsprechenden Nutzers anmelden. Diese kann jedoch nur der Nutzer über sein eigenes Mobiltelefon abrufen.

Mit der Verbreitung von Smartphones lassen sich Passcode-Generatoren als Apps realisieren. Der Google Authenticator ist eine mobile Anwendung, mit deren Hilfe dem Smartphone ein temporärer Code erzeugt wird. Das mobile Endgerät benötigt dazu keine Netzwerkverbindung. Smartphone-Nutzern wird empfohlen, mithilfe von Google Authenticator sofort Bestätigungscodes zu generieren, um sich in ihren Google Apps-Konten anzumelden. Unterstützt werden Android (>2.1), BlackBerry (4.5–6.0) sowie das iPhone (>3.1.3). Ebenso kann der zusätzliche Prüfcode per SMS oder Telefon bereitgestellt werden.

Anmeldung am Google Apps Konto in zwei, unabhängigen Schritten
Wenn die Bestätigung in zwei Schritten konfiguriert ist, meldet sich der Nutzer zunächst normal am Google-Konto an, indem der Nutzernamen und das zugehörige Passwort eingeben wird. Daraufhin wird eine Seite für die Bestätigung in zwei Schritten angezeigt. Dann wird der Bestätigungscode aus Google Authenticator auf dem Telefon eingegeben.

Der Google Authenticator zeigt eine alle 60 Sekunden eine wechselnde 6-stellige Zahl (One-Time-Password, OTP) an. Der Preis für eine vergleichbare Funktionalität von Hardware- Key-Token liegt bei rd. 30 EUR, der Preis für die Server-Software bei einigen tausend EUR (je nach Lizenzgröße, Laufzeit der Token etc.).
 

Topics: Security, Google Apps, Android

Android überholt Apple iOS in Deutschland

Veröffentlicht von Michael Herkens am 09.05.2011 06:00:00
Im ersten Quartal hat das bei deutschen Mobil-Surfern Apples iOS abgehängt - zumindest laut der Nutzungsstatistik eines großen Vermarkters von Mobilwerbung.

Gemäß des Berichtes in Spiegel Online, hat Google hat den deutschen Smartphone Markt überrollt. Von Januar bis März haben sich die Abrufe von Webseiten mit Mobiltelefonen, auf denen das Google-Betriebssystem Android läuft, in Deutschland mehr als verdoppelt. Die Android-Geräte haben Apples iPhones in dem Zeitraum vom ersten Platz in der Auswertung des Werbevermarkters inMobi verdrängt. Spiegel Online berichtet weiter, dass sich diese Entwicklung ebenso mit internationalen Analysen von Marktforschern decke. So hatte das Unternehmen Canalys ermittelt, dass Googles Betriebssystem Android den weltweiten Smartphone-Markt im vierten Quartal 2010 dominierte. Bei den installierten Betriebssystemen gewann im Vergleich zu 2009 nur Googles Android-Plattform überdurchschnittlich: von 4,7 auf 33,3 Millionen ausgelieferter Smartphones - mehr als 600 Prozent Wachstum.
 

Topics: Android